Leitlinien

Folgende innere Haltungen und Leitlinien haben sich im Jobcoaching bewährt:


Inklusion ist eine gemeinsame Leistung.
Eine gelungene Inklusion eines besonders von Behinderung betroffenen Menschen ist die Aufgabe und der Erfolg aller Beteiligten im Betrieb. Der Jobcoach kann hierbei unterstützen, wenn dies gewünscht wird.

Inklusion heißt Lernen.
Die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung kann Lernprozesse auf unterschiedlichen Ebenen erforderlich machen. Alles, was der Inklusion dient, kann dabei Thema sein: Erlernen der Arbeitsaufgaben, Änderung des Arbeitsverhaltens, Anpassung von Anforderungen, Kommunikation, Führungsverhalten, Erkennen von Grenzen, Änderung von inneren Haltungen, u.v.m..

Jeder kann einen Teil zur Lösung beitragen.
Am ehesten lernen diejenigen, die hieran Interesse haben und über die Möglichkeit dazu verfügen.

Wichtig ist, wie es zukünftig sein soll. Und nicht, wie es war.
Lernprozesse gelingen leichter, wenn sie sich an den Lösungen von Problemen und nicht an deren Ursachen orientieren.

Eine Struktur gibt Orientierung auf dem Weg.
Veränderungsprozesse benötigen einen Rahmen aus Zielen und Zeitstruktur, der am Anfang durch möglichst konkrete gemeinsame Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Jobcoach gesetzt und regelmäßig überprüft wird.